Produkte, deren Gewicht erst nach Lieferung feststeht (z. B. Fisch, Fleisch, Käse…) wurden bisher als Nullpreis-Produkte geführt. Das heißt, der Preis beim Bestellen war einfach 0 und wurde später selbst berechnet und eingetragen.

Ab sofort können Preise auch als Preis nach Gewicht eingetragen werden (also z. B. 20 € / kg oder 5 € / 100 g).

Vorteile

  • Beim Ändern des tatsächlich gelieferten Gewichts von z.B. 1 kg auf 1,05 kg wird der Preis automatisch aufgrund des eingetragenen Basis-Preises angepasst, das Mitglied wird automatisch über die Gewichts- und Preis-Anpassung informiert.
  • Das Mitglied sieht bereits beim Bestellen den ungefähren Preis. Es ist ersichtlich, dass sich der Preis aufgrund einer eventuellen Gewichtsänderung noch ändern kann.
  • Auf den Rechnungen für die Hersteller wird die tatsächlich gelieferte Menge angeführt, auf der Übersichtsseite auch aufsummiert.
  • Die Funktion berücksichtigt auch, wenn man mehrere Einheiten eines Produktes bestellt.

Hier der Link zur Online-Doku:
https://foodcoopshop.github.io/de/produkte

Die Funktion wird Bestandteil der Version 2.1, die Anfang Sommer 2018 erscheint. Alle von mir gehosteten Foodcoops können Sie ab sofort benutzen.

Ab sofort gibt es eine neue praktische Funktion, um das wöchentliche Bestellen für die Mitglieder zu erleichtern: Die Produkte von vergangenen Bestellungen können unkompliziert erneut in den Warenkorb geladen werden. Falls Produkte in der aktuellen Woche nicht mehr verfügbar sind, wird man darüber informiert.

Außerdem enthält die Bestellerinnerungs-E-Mail (kann man im Profil aktivieren bzw. deaktivieren) ab sofort einen Link, mit dem man die Produkte der letzten Bestellung mit einem Klick in den Warenkorb laden kann.

Das Abschließen einer Bestellung ist damit noch einfacher und schneller möglich. Hier noch ein paar Screenshots.

Die Funktion wird Bestandteil der Version 2.1, die Anfang Sommer 2018 erscheint. Alle von mir gehosteten Foodcoops können Sie ab sofort benutzen.

Hier gehts zum detaillierten Blog-Beitrag auf der Netidee-Homepage.

Meine Einleitung ins Netidee-Förderjahr 2018.

https://www.netidee.at/foodcoopshop/wie-die-netidee-kleinbauern-und-regionale-lebensmittelversorgung-unterstuetzt

In diesem Sinne:
Euch allen einen Guten Rutsch

Die Netidee ist österreichs größte Förderaktion für Open-Source-Projekte. Seit mehr als zehn Jahren werden jährlich Projekte gefördert, die zu einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung beitragen. Ich freue mich wirklich sehr, dass das Projekt FoodCoopShop bereits zum zweiten Mal ausgewählt wurde und erneut gefördert wird.

Es wartet also für nächstes Jahr eine Menge Arbeit auf mich. Unter anderem werde ich eine englische Version der Software bereitstellen, Übersetzungen in weitere Sprachen sollen ohne großen Aufwand möglich sein. Einer Verbreitung in andere Länder steht also nichts im Weg.

Weiters sind viele notwendige Vereinfachungen beim Bestellablauf geplant, zum Beispiel wenn Hersteller nur 1x im Monat oder alle zwei Wochen verkaufen wollen bzw. können. Auch Sammelbestellungen werden vereinfacht. Eine Abo-Funktion für Mitglieder wird das wöchentliche Bestellen erleichtern, die Lagerverwaltung wird ebenso verbessert bzw. erweitert wie Preisänderungen, die auf einer Änderung der Menge basieren.

Bei der Förderung war der FoodCoopShop übrigens eines von 29 Projekten, das aus insgesamt 152 Einreichnungen ausgewählt wurde. Hier geht’s zur Übersicht der anderen Projekte.

Details zu den geplanten Änderungen (inkl. grober Zeitplan) findet ihr hier (auf z.B. Q2/2018 klicken):
https://github.com/foodcoopshop/foodcoopshop/milestones

Ihr dürft und sollt euch auch gerne bei GitHub registrieren und die geplanten Tätigkeiten (Issues) kommentieren.

Lg,
Mario

(c) www.annarauchenberger.com / Anna Rauchenberger – Wien, 17.11.2017 – nic.at // netidee – Best Of // in der Ovalhalle des Museumsquartiers

Meilenstein 1 – erreicht am 29.02.2016

Projektplan abgenommen / Projektwebseite erstellt

Die Erstellung und Abnahme des Projektplans waren von keinerlei Besonderheiten gezeichnet. Eine Projektwebseite existierte bereits, ich musste sie allerdings für die von der Netidee geforderten Berichte um eine Blog-Funktion erweitern. Die Url zum Blog lautet: www.foodcoopshop.com/aktuelles

Analyse Software-Komponenten / Entscheidung Open-Source-Lizenz

Bei der Analyse der Software-Komponenten sowie dem Finden einer geeigneten Open-Source-Lizenz arbeitete ich mit dem auf IT-Recht spezialisierten Rechtsanwalt Markus Dörfler zusammen. Ich habe ihm eine Liste von allen Modulen zukommen lassen, die vom FoodCoopShop verwendet werden. Auf Basis dieser Liste hat Herr Dörfler überprüft, ob sich die Module rechtlich mit der von ihm empfohlenen MIT-Lizenz eignen.

Markus Dörfler: „Ich empfehle, keinerlei Module für den FoodCoopShop zu nutzen, welche unter der GPL lizenziert sind, da die Gefahr besteht, dass der gesamte FoodCoopShop unter der GPL zu lizenzieren ist. Aufgrund des starken CopyLeft bestehen zahlreiche Unvereinbarkeiten mit anderen Lizenzen (…). Module, welche unter der GPL lizensiert werden, dürfen daher nicht mit anderen Modulen gemeinsam verwendet werden, wenn eine Unvereinbarkeit besteht.“

Ich persönlich finde die MIT-Lizenz auch die passendste Open-Source-Lizenz für das Projekt „FoodCoopShop“, Sie ist kurz, einfach und leicht zu verstehen und es stört mich nicht, wenn der Code auch für proprietäre Software benutzt wird. Das Projekt soll die größtmögliche Zahl von Nutzern ansprechen, damit das Gründen und Betreiben von Foodcoops weltweit vereinfacht und unterstützt wird.

Die Einbindung aller Software-Komponenten erfolgt standardisiert über Paketmanager. Somit ist auch die Verwendung von LGPL-lizenzierten Modulen rechtlich einwandfrei, da das Modul dynamisch eingebunden wird („dynamic linking“). Für serverseitige Komponenten verwende ich den PHP-Dependency-Manager „Composer“ (https://getcomposer.org/), für Javascript und CSS „Node’s Packet Manager“ (https://www.npmjs.com/).

 

Meilenstein 2 – erreicht am 29.06.2016

Frontend-Umstellung auf CakePHP

Das Ziel der Arbeitspakte AP03 und AP04 war das Entkoppeln des gesamten Frontends von Prestashop zu CakePHP. die einzelnen Module davon bestanden in Warenkorb- und Bestell-Funktion, Darstellung von Produkten und Herstellern, Blog-Artikel, CMS-Seiten, Menüstruktur und Registrierung.

Da die Software zum Zeitpunkt der Umstellung bei acht verschiedenen Foodcoops im Echtbetrieb (gesamt ca. 350 Mitglieder, die regelmäßig über die Software bestellen) lief, musste bei der Programmierung des neuen Frontends besonderes Augenmerk auf ein möglichst gleichbleibendes Look&Feel gelegt werden. Das heißt, das neue Frontend sieht im wesentlichen genau so aus, wie das alte, „lediglich“ die zugrundeliegende Architektur ausgetauscht.

Im Zuge dessen habe ich auch gleich eine responsive Version des Frontends umgesetzt (die Zeit dafür allerdings nicht in die Zeiterfassung für das Netidee-Projekt miteinbezogen). Details zur Smartphone-Optimierung finden Sie unter folgendem Link: http://bit.ly/2azXWuo

Die geplante Zeit des AP03 (Produkt-Ansicht und Bestell-Funktion) wurde um 64% (131 statt der geplanten 80 Stunden) überschritten, allerdings konnte diese Zeit in den anderen Arbeitspaketen (auch jene vom Meilenstein 1) schneller als geplant umgesetzt werden, sodass die Differenz zwischen Soll und Ist mit Erstellen dieses Zwischenberichts sehr gering ist.

Die Ursache der Abweichung liegt in der in der Planung zu wenig berücksichtigten Tatsache, dass die Warenkorb- und Bestellfunktion doch komplexer war als vermutet. Die Integration der Berechnung von Pfand, Umsatzsteuer, Verminderung des Lagerstands, Berücksichtigung der Produkt-Varianten (z.B. Eier in 6er und 10er Karton) und die dazugehörigen Unit-Tests waren umfangreicher als geplant. Weiters war auch die Notwendigkeit einer optisch ähnlichen Nutzerführung (Look&Feel) etwas zeitintensiver als geplant.

Das Betatesting lief von 08.06.2016 bis Ende Juni, es stellten sich einige Nutzer vom Fairteiler Scharnstein freiwillig zur Verfügung. Am 02. Juli 2016 wurde die erste Foodcoop (www.fairteiler-scharnstein.at) auf das neue Frontend umgestellt, es folgten am 25. Juli 2016 zwei weitere Foodcoops (www.atterguat.at, www.dienahfairsorger.at). Das neue System läuft – auch dank Unit-Tests – sehr stabil und bislang fehlerfrei.

 

Nächste Schritte

Für die restlichen fünf Foodcoops, die ich momentan warte und betreue, folgt die Umstellung noch im August 2016.

Die letzte Phase des Projekts „FoodCoopShop goes Open Source“ beinhaltet die Migration aller für Foodcoops benötigten Backend-Funktionen (u. a. Hersteller, Blog, Kategorien, Produkt-Varianten) hin zu CakePHP.

Weiters müssen Dokumentationen für Nutzer und Programmierer erstellt und diverse Änderungen am Source Code vorgenommen werden, um das Projekt dann letztendlich für jedermann frei verfügbar auf Github zu stellen.

Der Zeitpunkt für die Umstellung auf Open Source lautet weiterhin:
Oktober 2016

Jetzt ist es offiziell: Das Projekt FoodCoopShop wird im Jahr 2016 Open Source! Eine Förderung der Netidee unterstützt mich beim Umbau der Software, sodass sich der Foodcoop-Gedanke in Zukunft noch einfacher verbreiten kann. Jedem Ort seine Foodcoop sozusagen… Herzlichen Dank an die Netidee für die Förderung!

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema „Open Source“ findet ihr auf der FAQ-Seite.

 



Hier noch ein Liste aller geförderten Projekte:
https://www.netidee.at/die-netidee-2015/gefoerderte-projekte-2015

Bei der öffentlichen Bekanntgabe der diesjährigen NetIdee-Fördernehmer im Museumsquartier (fand am 11. November 2015 statt) wurde das Projekt „FoodCoopShop“ mit dem Sonderpreis in der Kategorie „Internet und Umwelt“ ausgezeichnet. Der Preis wurde von der österreichischen Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb überreicht.

Herzlichen Dank für diese tolle Auszeichnung!

(c) www.annarauchenberger.com / Anna Rauchenberger – Wien, Austria, 11.11.2015 – nic.at: netidee best of im MQ

(c) www.annarauchenberger.com / Anna Rauchenberger – Wien, Austria, 11.11.2015 – nic.at: netidee best of im MQ

Hier noch ein kurzes Video aller nominierten Projekte: