Open Source

In aller Kürze bedeutet Open Source:

  • Der Quellcode ist frei zugänglich.
  • Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden.
  • Die Software darf verändert und in der veränderten Form weitergegeben werden.
  • Weiter Infos findet Ihr hier: Open Source Initiative (FAQ), Wikipedia

JA:

Falls ihr in eurer Foodcoop einen Programmierer habt, der etwas mehr Erfahrung hat, als z. B. WordPress zu installieren, könnt ihr den FoodCoopShop völlig kostenlos downloaden und verwenden. Wichtig zu wissen ist, dass die Software Betreuung im laufenden Betrieb benötigt. Als wichtigste Arbeiten sind das Erstellen von Backups und die Einspielung von Software-Updates (neue Funktionen, Bugfixes, Sicherheitsupdates) zu nennen.

NEIN:

Das Angebot

Ich sehe Foodcoops als eine ganz konkrete Möglichkeit zur Verbesserung der Welt. Unser Geld für Lebensmittel wandert nicht mehr in die Taschen großer Konzerne, sondern bleibt in der Region. Wir haben mit Foodcoops wieder Einfluss auf die Qualität der Lebensmittel und werden nicht mit Werbung manipuliert und ausgetrickst. Die meisten Produkte sind bio, auf Plastik als Verpackung wird weitgehend verzichtet und das schont die Umwelt.

Meines Erachtens sollte jedes Dorf die Möglichkeit haben, so unkompliziert wie möglich eine Foodcoop aufbauen zu können. Ich sehe meinen Beitrag darin, eine freie Software für freie Menschen zur Verfügung zu stellen.

FoodCoopShop der MIT-Lizenziert veröffentlicht.
Genaueres zur Lizenz findet Ihr hier: https://opensource.org/licenses/MIT

Rechtliches / Finanzielles

Nein. Wer mit mir als Betreuer vom FoodCoopShop nicht mehr zufrieden ist (oder sich die Foodcoop auflöst) kann jederzeit aus unserem Vertragsverhältnis aussteigen. Ich würde euch dann eure Daten schicken, damit ihr ggfs. selbst oder mit jemand anders weitermachen könnt.

Natürlich werde ich meine Bestes geben, damit das nicht passiert.

Evtl. im Voraus geleistete Zahlungen (Pauschale) werden zu 100% rückerstattet. Die einmalige Installationsgebühr allerdings wird nicht rückerstattet.

FoodCoopShop verschickt automatisch jeden 11. des Monats die im Namen der Hersteller generierten Rechnungen. Auf diesen Rechnungen steht drauf, dass die jeweiige Foodcoop nur Vermittler ist und nicht Verkäufer.

Diese Rechnungen beinhalten eine Übersicht aller Bestellungen des Vormonats und eine Detailauflistung der Einzelbestellungen. So wird lückenlos dokumentiert, wer wann was bestellt hat.

Die betreibende Foodcoop kann dies als „Beweis“ für die Vermittlungstätigkeit verwenden, die Hersteller können die Rechnung 1:1 in ihre Buchhaltung geben. Die Umsatzsteuer wird auf den Rechnungen natürlich ausgewiesen.

Hier könnt Ihr euch eine Demo-Rechnung ansehen.

Jedem Hersteller kann eine prozentuelle Aufwandsentschädigung zugewiesen werden. Dieser Prozentsatz wird dann am Ende der Rechnung vom Bruttobetrag abgezogen. Somit können sich Hersteller – prozentuell vom Umsatz – an den Kosten beteiligen.

Der Hersteller möchte € 1,01 für seine Milch bekommen => € 1,01 sind 90% (100%-10%),  d. h. der Bruttopreis, der im FoodCoopShop eingegeben und vom Mitglied bezahlt wird, muss

€ 1,01 x 100 / 90 = 1,12 €
betragen. Wichtig: Der Rechnungs-Endbetrag ist 90%, die Rechnungssumme vor Abzug der Gebühr ist 100% (nicht 110% und 100%). Der Unterschied ist klein, aber es ist nicht dasselbe!

Technisches

Wenn ihr aber noch keine Domain registriert habt, erledige ich das gerne mit.

Ich löchere euch dann mit Fragen, konfiguriere die Software, erstelle euch Zugänge und erklär euch ganz genau, wie alles funktioniert.

Ein persönliches Treffen ist zwar technisch nicht notwendig, ich fände es aber sehr nett 🙂 Außerdem lässt sich’s so auch besser einschulen.

Sonstiges

Selbstverständlich. Unter Demo findest du alle notwendigen Informationen.